Manuela-Andrea Pohl – GEHE Pharma Handel

Apotheken stellen die Versorgung der Menschen mit Arzneimitteln sicher. Diese Medikamente werden vom pharmazeutischen Großhandel geliefert, der tagtäglich für eine sichere und flächendeckende Arzneimittelversorgung sorgt. Wie das genau funktioniert, erklärt Manuela-Andrea Pohl, Leiterin Public Affairs beim pharmazeutischen Großhändler GEHE, der Politik. Voraussetzung für eine mehrmals tägliche Arzneimittellieferung – im Notfall innerhalb von maximal zwei Stunden – ist eine leistungsfähige Logistik. GEHE liefert bundesweit aus 18 Niederlassungen bis zu 128.000 verschiedenen Arzneimittel und apothekenüblichen Waren an rund 6.500 Apotheken und benötigt vom Auftragseingang bis zum Beginn der Auslieferung im Durchschnitt 45 Minuten. Diese Zahlen, Fakten und Prozesse müssen auch der Politik verständlich kommuniziert werden.
Politikerbesuche in den Niederlassungen spielen dabei eine wichtige Rolle. Vor Ort kann anschaulich gezeigt werden, welche Herausforderungen der Pharmagroßhandel bewältigen muss. Im politischen Berlin arbeitet Pohl eng mit dem Branchenverband Phagro und anderen Verbänden der Gesundheitswirtschaft zusammen.
Seit November 2020 bilden Alliance Healthcare Deutschland (AHD) und GEHE Pharma Handel ein Gemeinschaftsunternehmen auf dem deutschen Pharmagroßhandelsmarkt. Ein zentrales, politisches Thema für das Gemeinschaftsunternehmen ist die Vergütung des pharmazeutischen Großhandels. Seit mehr als 10 Jahren beträgt die Vergütung für verschreibungspflichtige Arzneimittel höchstens 3,15 Prozent auf den Abgabepreis eines Arzneimittels zuzüglich eines Festzuschlags in Höhe von 70 Cent pro Packung. Für Medikamente, die mehr als 1.200 Euro kosten, ist die Großhandelsspanne gedeckelt. Ab diesem Preis erhält der Großhandel maximal 38,50 Euro. Da immer mehr erheblich teurere Medikamente auf den Markt kommen, wachsen bei gleichzeitig steigenden Kosten zwar die Umsätze, aber nicht die Erträge. Das verursacht Probleme, weil die Kosten kontinuierlich steigen. Wenn Ihr mehr über die Arbeit vom pharmazeutischen Großhandel erfahren möchtet, hört Euch doch einfach diesen Podcast an.

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Wie funktioniert Lobbyismus und politische Kommunikation in der #berlinbubble? Das erfahrt Ihr in diesem Podcast anhand konkreter Beispiele. Die Interviewten schildern ihre politische Arbeit in Verbänden, NGOs, Gewerkschaften, usw. Ihr lernt sie und ihre Arbeitgeber kennen. Politik bestimmt unseren Alltag. Gut zu wissen, wie sie gemacht wird.

Matthias Bannas

Lobbyist und Politik-Experte

Egon Huschitt

Journalist und Medien-unternehmer

Stefan Mauer

Hauptstadt- korrespondent Xing News

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Markus Guhl – Bund deutscher Baumschulen (BdB)

„Lebenswerte Städte sind grün,“: sagt Markus Guhl, Hauptgeschäftsführer des Bundes deutscher Baumschulen. Die 900 Mitglieder des BdB produzieren die dafür erforderlichen Bäume. Das schlägt sich auch in der politischen Interessenvertretung nieder. Vom Pflanzenschutz bis zur Modernisierung des Bundesnaturschutzgesetzes, der Verband ist für eine Vielzahl komplexer und manchmal eben auch umstrittener Themen zuständig. Besonders wichtig ist es, jetzt geeignete Bäume in den Städten zu pflanzen, die mit dem Klimawandel zurechtkommen. Der BdB ist Teil der EU-Kampagne „Grüne Städte für ein nachhaltiges Europa“. An der Bundesgartenschaugesellschaft ist der Verband beteiligt. Die Bundesgartenschauen sind heute vor allem Instrumente der Städteplanung mit Volumina von bis zu 100 Mio. Euro. Viele politische Kontakte haben einen direkten Bezug zum Produkt, sei es im Rahmen von gemeinsamen Baumpflanzungen oder bei der Überreichung vom Baum des Jahres an den Landwirtschaftsausschuss des deutschen Bundestages. Der Baum des Jahres 2021 ist übrigens die Europäische Stechpalme. Neben der politischen Interessenvertretung haben wir ausgiebig über interne Verbandsarbeit besprochen. Wie funktionieren die Gremien? Welche Rolle spielt die legendäre Wintertagung des BdB, die seit 1927 in Goslar stattfindet? Wenn Ihr mehr erfahren wollt, dann hört euch doch diesen Podcast an. https://cdn.podigee.com/media/podcast_29690_berlin_bubble_interview_episode_394141_markus_guhl.mp3Podcast (berlinbubbleinterview): Play in new window | DownloadSubscribe: RSS

Manuela-Andrea Pohl – GEHE Pharma Handel

Apotheken stellen die Versorgung der Menschen mit Arzneimitteln sicher. Diese Medikamente werden vom pharmazeutischen Großhandel geliefert, der tagtäglich für eine sichere und flächendeckende Arzneimittelversorgung sorgt. Wie das genau funktioniert, erklärt Manuela-Andrea Pohl, Leiterin Public Affairs beim pharmazeutischen Großhändler GEHE, der Politik. Voraussetzung für eine mehrmals tägliche Arzneimittellieferung – im Notfall innerhalb von maximal zwei Stunden – ist eine leistungsfähige Logistik. GEHE liefert bundesweit aus 18 Niederlassungen bis zu 128.000 verschiedenen Arzneimittel und apothekenüblichen Waren an rund 6.500 Apotheken und benötigt vom Auftragseingang bis zum Beginn der Auslieferung im Durchschnitt 45 Minuten. Diese Zahlen, Fakten und Prozesse müssen auch der Politik verständlich kommuniziert werden. Politikerbesuche in den Niederlassungen spielen dabei eine wichtige Rolle. Vor Ort kann anschaulich gezeigt werden, welche Herausforderungen der Pharmagroßhandel bewältigen muss. Im politischen Berlin arbeitet Pohl eng mit dem Branchenverband Phagro und anderen Verbänden der Gesundheitswirtschaft zusammen. Seit November 2020 bilden Alliance Healthcare Deutschland (AHD) und GEHE Pharma Handel ein Gemeinschaftsunternehmen auf dem deutschen Pharmagroßhandelsmarkt. Ein zentrales, politisches Thema für das Gemeinschaftsunternehmen ist die Vergütung des pharmazeutischen Großhandels. Seit mehr als 10 Jahren beträgt die Vergütung für verschreibungspflichtige Arzneimittel höchstens 3,15 Prozent auf den Abgabepreis eines Arzneimittels zuzüglich eines Festzuschlags in Höhe von 70 Cent pro Packung. Für Medikamente, die mehr als 1.200 Euro kosten, ist die Großhandelsspanne gedeckelt. Ab diesem Preis erhält der Großhandel maximal 38,50 Euro. Da immer mehr erheblich teurere Medikamente auf den Markt kommen, wachsen bei gleichzeitig steigenden Kosten zwar die Umsätze, aber nicht die Erträge. Das verursacht Probleme, weil die Kosten kontinuierlich

Stefan Waldschmidt – Verband Deutscher Lokalzeitungen (VDL)

Keine Veranstaltungen, keine Gastronomie, keine Reisen, all das bedeutet keine Anzeigen in Lokalzeitungen. Auf der anderen Seite konnten zahlreiche neue – und auch jüngere – Leser in der Corona-Zeit mit digitalen Angeboten hinzugewonnen werden. Wie, das hört Ihr von Stefan Waldschmidt. Er ist Verbandsreferent beim Verband Deutscher Lokalzeitungen (VDL). Der VDL vertritt die Interessen der lokalen Zeitungs- und Medienhäuser. In ihm sind rund 80 kleinere und mittlere Tageszeitungen zusammengeschlossen. Diese haben fünf Millionen Leser. Das Themenspektrum des Verbandes erstreckt sich von der Förderung der Zustellung bis zum Leistungsschutzrecht. Wir haben natürlich auch über das Verhältnis zu den anderen Medienverbänden und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gesprochen. Bei der politischen Interessenvertretung steckt der VDL – wie alle Medienverbände – in einer interessanten Rolle. Einerseits kontrollieren die Medien den Politikbetrieb in Deutschland. Auf der anderen Seite haben auch Medien politische Interessen und müssen diese gegenüber Politikern mit Nachdruck vertreten. Wenn Ihr erfahren wollt, wie das geht, hört Ihr es von Stefan Waldschmidt. https://cdn.podigee.com/media/podcast_29690_berlin_bubble_interview_episode_329417_stefan_waldschmidt.mp3Podcast (berlinbubbleinterview): Play in new window | DownloadSubscribe: RSS

Birgit Neff – Commerzbank

Transparent die eigenen Interessen kommunizieren, Fachleute aus der Bank einbinden und verständlich mit Beispielen Themen erläutern; klingt nicht nur wie Best Practice der politischen Interessenvertretung, ist es auch. Wenn Ihr mehr erfahren möchtet, hört Euch dieses Interview mit Birgit Neff an. Sie leitet das Berliner Verbindungsbüro der Commerzbank. Die Commerzbank hat mit dem Haus der Commerzbank einen besonderen Standort, direkt am Brandenburger Tor. Die Themen der Commerzbank sind so vielfältig wie ihre Kunden. Die Bank ist unter anderem für Endverbraucher und den Mittelstand da. Sie unterhält mehrere Startup-Inkubatoren. Mit dem European Green Deal gewinnt das Thema Sustainable Finance weiter an Bedeutung. Und da Daten für Banken eine zentrale Rolle spielen, macht sich die Commerzbank gemeinsam mit Partnern für eine europäische Cloud stark. https://cdn.podigee.com/media/podcast_29690_berlin_bubble_interview_episode_383436_birgit_neff.mp3Podcast (berlinbubbleinterview): Play in new window | DownloadSubscribe: RSS