Die Präsidentschaftswahl in den USA – Wer macht das Rennen?

Die Wahl am 3. November ist der Abschluss eines turbulenten Jahres in den USA. Die Corona-Pandemie und Proteste gegen Polizeigewalt und Rassismus hielten das Land in Atem. Der amtierende Präsident Donald Trump musste wegen seines Krisenmanagements viel Kritik einstecken. Trotzdem stehen weiterhin viele Menschen hinter ihm. Der demokratische Kandidat Joe Biden hat mit Kamala Harris zwar eine Vizekandidatin, auf die sich viele Demokraten einigen können, seine Agenda besteht jedoch hauptsächlich darin, weitere vier Jahre Donald Trump zu verhindern. Reicht das aus, um die Wahl zu gewinnen? Über diese und weitere Fragen sprechen wir in der heutigen Folge Berlin Bubble. Dazu gibt es einen Überblick über die Stimmungslage in den USA von Robert Grimm von Ipsos.

Ex-Präsident BarackObama äußerte sich zur Wahl und kritisierte Trump stark: „Donald Trump ist nicht in den Job hineingewachsen, weil er es nicht kann. Und die Folgen dieses Versagens sind schwerwiegend.“ Das berichtet t-online.de.
Trump hatte in der Vergangenheit angedeutet, dass er einen Wahlverlust möglicherweise nicht akzeptieren würde. Darüber schreibt die Zeit.
Die Demokraten werfen laut der Tagesschau Trump vor, der US-Post nicht die nötigen Mittel bereitzustellen, um eine Briefwahl zu garantieren. Dieser hatte die Möglichkeit der Briefwahl immer wieder kritisiert.
Robert Grimm ist Director bei Ipsos Public Affairs.
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In der “Berliner Blase” wird Politik gemacht. Hier streiten sich Politiker, Lobbyisten, Beamte und Gewerkschafter um jede noch so kleine Gesetzesänderung. Das ganze wird von den Medien verfolgt und kontrolliert. Sie setzen die Themen und spitzen zu. Dabei wird stets nach dem Kompromiss gesucht. Es geht nicht um die lauteste Stimme sondern um das, was politisch realistisch und durchsetzbar ist.

Matthias Bannas

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