Wahlrecht ab 16 – Partizipation der Jugend oder Wahl trotz mangelnder Reife?

Familienministerin Franziska Giffey fordert das Wahlrecht ab 16 Jahren und findet damit Unterstützung unter anderem bei den Grünen. Kritiker aus der Union betonen, dass Jugendliche sich auch ohne Wahlrecht an politischen Debatten beteiligen können. Auf Länder- und Kommunalebene gibt es das Wahlrecht ab 16 schon vielerorts. Sind 16-Jährige reif genug, um eine vernünftige Wahlentscheidung zu treffen? Würde das Wählen ab 16 die politischen Debatten Deutschlands in Schwung bringen? Über diese Fragen sprechen wir in der neuesten Folge Berlin Bubble. Dazu gibt es O-Töne vom Demokratieforscher Wolfgang Gründinger und von Thorsten Frei, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Familienministerin Franziska Giffey hat eine neue Debatte über eine Herabsenkung des Wahlalters angestoßen. Auch die SPD und die Grünen sprechen sich für ein Wahlrecht ab 16 aus. Die Jungen Liberalen stimmen der Forderung ebenfalls zu. Das berichtet der Spiegel.

Wolfgang Gründinger ist Demokratieforscher und Zukunftslobbyist.

Thorsten Frei ist ist Bundestagsabgeordneter für die CDU und stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

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In der “Berliner Blase” wird Politik gemacht. Hier streiten sich Politiker, Lobbyisten, Beamte und Gewerkschafter um jede noch so kleine Gesetzesänderung. Das ganze wird von den Medien verfolgt und kontrolliert. Sie setzen die Themen und spitzen zu. Dabei wird stets nach dem Kompromiss gesucht. Es geht nicht um die lauteste Stimme sondern um das, was politisch realistisch und durchsetzbar ist.

Matthias Bannas

Lobbyist und Politik-Experte

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Hauptstadt- korrespondent Xing News

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