Bauern in Bedrängnis – Wie geht es weiter mit der Landwirtschaft?

Die konventionelle Landwirtschaft steht in Deutschland seit langem unter Druck. Nicht nur werden die Betriebe auch dank billiger Produkte aus dem Ausland immer weniger profitabel, neue Umweltverordnungen und zuletzt das Agrarpaket bedeuten einen erheblichen bürokratischen Mehraufwand. Während die Grünen ein grundlegendes Umdenken der Landwirtschaft fordern, versuchen andere Parteien noch, einen Kompromiss zwischen Umweltschutz und konventioneller Produktion zu finden. In dieser Folge von Berlin Bubble sprechen wir über die Probleme in der Landwirtschaft und mögliche politische Ansätze. Dazu hören wir Aussagen von Landwirt Christian Bannas.

Bei der Demo “Wir haben es Satt” demonstrierten ein Bündnis aus Bauern und Tier- und Klimaschützern für eine neuen Agrarpolitik. Die Demo hatte etwa 27.000 Teilnehmer. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung.

Im Interview mit der Augsburger Allgemeinen unterstützt der Präsident des Bauernverbands, Joachim Rukwied, einerseits den europäischen Green Deal und fordert andererseits mehr Anerkennung der Bauern.

Die Erlöse aus der landwirtschaftlichen Produktion sinken stetig. Die Bauern fürchten durch die neuen Verordnungen einen Einbruch ihrer Gewinne. Viele Bauern fordern deshalb bei Protesten laut Deutschlandfunk ein Ende des Verkaufs von Agrarprodukten auf Weltmarktniveau und eine Reduzierung des bürokratischen Aufwands.

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In der “Berliner Blase” wird Politik gemacht. Hier streiten sich Politiker, Lobbyisten, Beamte und Gewerkschafter um jede noch so kleine Gesetzesänderung. Das ganze wird von den Medien verfolgt und kontrolliert. Sie setzen die Themen und spitzen zu. Dabei wird stets nach dem Kompromiss gesucht. Es geht nicht um die lauteste Stimme sondern um das, was politisch realistisch und durchsetzbar ist.

Matthias Bannas

Lobbyist und Politik-Experte

Egon Huschitt

Journalist und Medien-unternehmer

Stefan Mauer

Hauptstadt- korrespondent Xing News

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