Coronavirus und Bedingungsloses Grundeinkommen – Wie können Selbstständige gerettet werden?

Kleine Unternehmen und Selbstständige leiden besonders unter den Auswirkungen der Corona-Krise. Da alle großen Veranstaltungen abgesagt wurden und viele Läden und Einrichtungen schließen mussten, brechen Künstlern, Schauspielern aber auch Dolmetschern oder Modedesignern die Aufträge weg.Die Bundesregierung hat deshalb ein Hilfspaket von bis zu 50 Milliarden Euro für kleine Unternehmen und Solo-Selbstständige beschlossen. Davon sollen 10 Milliarden als Soforthilfen ausgezahlt werden, der Rest als Kredite. Gleichzeitig wurde eine Petition gestartet, die ein Bedingungsloses Grundeinkommen in Höhe von 800-1200 Euro für die nächsten sechs Monate fordert. Das BGE soll an alle Menschen gezahlt werden. Die Petition kann bereits über 400.000 Unterschriften vorweisen. In dieser Folge reden wir darüber, wie den Selbstständigen in dieser Zeit am besten geholfen werden kann und ob ein Grundeinkommen sinnvoll ist.

Viele Selbstständige wie Künstler, Musiker oder Dolmetscher sind von den Auswirkungen des Coronavirus stark betroffen. Ihnen brechen die Aufträge und Umsätze weg. Die Bundesregierung hat deshalb ein Hilfspaket von bis zu 50 Milliarden Euro für kleine Unternehmen und Solo-Selbstständige beschlossen, so das Handelsblatt.

Auch die Bundesländer planen Hilfen für Selbstständige. NRW beschloss einen Rettungsschirm in Höhe von 25 Milliarden Euro.

Eine Petition auf change.org, die von der Modedesignerin Tonia Merz gestartet wurde, fordert ein Bedingungsloses Grundeinkommen für alle Menschen in Höhe von 800-1200 Euro für die nächsten sechs Monate. Die Petition wurde bereits von über 400.000 Menschen unterschrieben und wird unter anderem von der Initiative Mein Grundeinkommen unterstützt.

Tonia Merz begründet die Initiative im Interview damit, dass “eines der größten Probleme die Bearbeitung von Anträgen, das Auswahlverfahren und die Beurteilung, wer wie viel kriegen soll,” sei. Sie fordert unbürokratische Hilfen. Gleichzeitig würde nicht nur betroffenen Selbstständigen geholfen, es könne damit auch die Kaufkraft erhalten bleiben.

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In der “Berliner Blase” wird Politik gemacht. Hier streiten sich Politiker, Lobbyisten, Beamte und Gewerkschafter um jede noch so kleine Gesetzesänderung. Das ganze wird von den Medien verfolgt und kontrolliert. Sie setzen die Themen und spitzen zu. Dabei wird stets nach dem Kompromiss gesucht. Es geht nicht um die lauteste Stimme sondern um das, was politisch realistisch und durchsetzbar ist.

Matthias Bannas

Lobbyist und Politik-Experte

Egon Huschitt

Journalist und Medien-unternehmer

Stefan Mauer

Hauptstadt- korrespondent Xing News

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Wirecard-Untersuchungsausschuss: Die „Promi-Woche“

Der Wirecardskandal ist der größte Bilanzbetrug eines Dax-Konzernes in der europäischen Geschichte. Im vergangenen Sommer zerbrach die schillernde Fassade des einstige deutsche Vorzeigeunternehmens Stück für Stück. Immer wieder kommen neue, absurde Details des sich über Jahre erstreckenden Betrugs ans Licht und zeigt: Hier haben alle Regularien versagt. Seit Herbst widmet sich ein Untersuchungsausschuss im Bundestag der Aufarbeitung des Falles: Wer wusste wann wovon, welche Mechanismen gab es, haben versagt und: Welche Schlüsse muss die Bundesregierung daraus für die Zukunft ziehen? In der kommenden Woche ist „Promi-Woche“ im Untersuchungsausschuss: Kanzlerin Angela Merkel, Finanzminister Olaf Scholz, Wirtschaftsminister Peter Altmaier und Justizministerin Christine Lambrecht sind als Zeug:innen geladen. Gemeinsam mit dem Untersuchungsausschuss-Mitglied Dr. Florian Toncar (FDP) besprechen Matthias Bannas und Stefan Mauer den einzigartigen Fall. Auch Cansel Kizeltepe, die stellvertretende finanzpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion und zudem ebenfalls Mitglied im Untersuchungs-Ausschuss, hat eine kurze Einordnung des Betrugsskandals beigesteuert. https://cdn.podigee.com/media/podcast_16887_berlin_bubble_episode_427510_wirecard_untersuchungsausschuss.mp3Podcast (berlinbubble): Play in new window | DownloadSubscribe: RSS

Fit für die Zukunft: Welche Fähigkeiten brauchen Arbeitskräfte?

Bedingt durch die Pandemie hat sich die Arbeitswelt stark gewandelt. Flächendeckendes Homeoffice, digitale Lösungen und weniger direkter Austausch mit Kolleginnen und Kollegen, aber auch zwischen Abteilungen. Wie wird das alles die Zukunft der Arbeit bedingen? Wie wirken sich Digitalisierung und Künstliche Intelligenz auf die Arbeitswelt aus? Wie wichtig werden digitale Skills für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Zukunft und: Wie bekommt man Beschäftigte gut für digitale Technologien und die Zusammenarbeit mit KI ausgebildet? Über all dies diskutiert in dieser Folge die New Work-Expertin Alice Greschkow mit Egon Huschitt und Matthias Bannas. https://cdn.podigee.com/media/podcast_16887_berlin_bubble_episode_422489_fit_fur_die_zukunft.mp3Podcast (berlinbubble): Play in new window | DownloadSubscribe: RSS

Masken-Deals – Endgültiger Vertrauensverlust für die Union?

Die Liste der sogenannten „Masken-Deals“ innerhalb der CDU/CSU wird immer länger. Welche Auswirkungen wird dies auf die kommende Bundestagswahl haben? Hat die Union nun endgültig das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler verspielt oder wird sich bis zum Herbst niemand mehr für die sich mehrenden möglichen Vorteilsnahmen innerhalb der Union interessieren. Wie kann sichergestellt werden, dass Abgeordnete sich nicht auf Kosten der Bevölkerung bereichern? Darüber sprechen in dieser Woche Alice Greschkow, Egon Huschitt und Stefan Mauer. https://cdn.podigee.com/media/podcast_16887_berlin_bubble_episode_416964_masken_deals.mp3Podcast (berlinbubble): Play in new window | DownloadSubscribe: RSS

Corona-Warn-App: Per Smartphone raus aus dem Lockdown?

Schon seit ihrer Einführung steht die Corona-Warn-App der Bundesregierung in der Kritik. Der strenge Datenschutz bewirkt, dass die App viele Features, die privatwirtschaftlich auf den Markt gebrachte Apps anbieten können, derzeit noch nicht hat. Der Spagat zwischen Sicherheit und tatsächlichem Nutzen der App scheint nicht geglückt. Ganz anders sieht das bei der Kontaktnachverfolgungs-App „Luca“, die der Sänger Smudo ügemeinsam mit dem Berliner Startup Nexenio herausgebracht hat, aus. Viele Gastronomen und Einzelhändler nutzen die App schon, rund 60 von 375 deutschen Gesundheitsämtern sind bereits daran angeschlossen. Doch ist das Ausweichen auf privatwirtschaftliche Apps der richtige Weg? Sollte „Luca“ nicht besser einfach in die App der Bundesregierung integriert werden und wieso verfügt diese überhaupt noch nicht über eine funktionierende Kontaktnachverfolgung, die verschlüsselt mit Unternehmen wie Gesundheitsämtern interagieren kann? Über diese und viele weitere Fragen diskutieren in dieser Woche Alice Greschkow, Matthias Bannas und Stefan Mauer mit Malte Fritsche, seines Zeichens Referent Startups beim IT-Branchenverband Bitkom e.V. https://cdn.podigee.com/media/podcast_16887_berlin_bubble_episode_410849_corona_warn_app_vs_luca.mp3Podcast (berlinbubble): Play in new window | DownloadSubscribe: RSS